Grandhotel Giessbach

  • Grandhotel Giessbach, Brienz
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    Bankett
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    Restaurant Park
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    Terrasse Abend
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Heute wie vor hundert Jahren bildet die historische Hotelresidenz an den vielbesungenen, silbern schäumenden Giessbachfällen hoch über dem Brienzersee eine Welt für sich. Umgeben von Bergen, Wäldern und Alpwiesen, mit atemberaubendem Blick auf die unversehrte Brienzerseelandschaft, liegt diese geborgene Oase weit abseits von Hetze, Alltag und Verkehr.

Der grosszügige Hotelpalast Grandhotel Giessbach datiert aus dem Jahre 1873 und liegt in malerischer Umgebung zwischen Bergen und Brienzer See. Ein Wasserfall sowie der Zugang über die eigene Dampfschiffstation mit 125-jähriger Standseilbahn zum Hotel sind einmalig. Die beispielhafte Rettung vor dem Abbruch durch die von Umweltschützer Franz Weber gegründete Stiftung und die vorbildliche Renovierung der Originalsubstanz machen das Hotel mit Recht zum Historischen Hotel des Jahres 2004 (ICOMOS).

Geschichte Grandhotel Giessbach

Geschichte seit 1837

Dank dem Brienzer Lehrer Johannes Kehrli wurde der Giessbach bereits um 1800 bekannt. Viele Besucher liessen sich damals von den berühmten Schifferinnen von Brienz zu den Wasserfällen rudern. Seit 1840 wurden die Wasserfälle abends beleuchtet, 1857 entstand das erste Hotel. Mit dem Kauf der Liegenschaft im Jahre 1870 durch die bekannte Hotelierfamilie Hauser begann die grosse Blütezeit am Giessbach: Nach den Plänen des Architekten Horace Edouard Davinet (1839–1922) entstand auf einer künstlich geschaffenen Terrasse ein Grand Hotel mit eigenem Gaswerk, einer Grosswäscherei, mehreren Badekabinetten, zahlreichen Wasserklosetts und einer gedeckten Wandelbahn im «foresto-rustico-Styl». Zur besseren Erschliessung eröff­neten die Gebrüder Hauser 1879 eine hoteleigene Drahtseilbahn von der Schiffstation zum Hotel. 1883 führte ein Grossbrand zu einem veränderten Aussehen: An die Stelle der Kuppeln von 1875 traten schlanke Spitzhelme und Fassadendekorationen im Schweizer Holzstil. Bei der Wieder­eröffnung im Juli 1884 leuchteten im neuen Hotel Giessbach die ersten elektrischen Lampen. Nach mehreren Besitzerwechseln im 20. Jahrhundert schloss das Hotel 1979 seine Tore, um Platz zu machen für ein zeitge­mässes Chalet-Appartementhaus. Eine Arbeitsgruppe unter der Federführung des Berner Burgerratspräsidenten Rudolf von Fischer setzte sich für die Erhaltung des traditio­nellen Hotelbaus mit seiner einmaligen Parkanlage ein und fand in letzter Minute den bekannten Umweltschützer Franz Weber. Dieser gründete die Stiftung Giessbach dem Schweizervolk und brachte mit einer beispiellosen Rettungskampagne die drei nötigen Millionen zur Rettung zusammen. 1983 erwarb die Stiftung den Giessbachbesitz und im folgenden Jahr konnte die Wiedereröffnung des mit Hilfe der Denkmalpflege restaurierten Hotels gefeiert werden. Seither wurde auch die Drahtseilbahn renoviert, als älteste Drahtseilbahn der Schweiz ist sie aber immer noch weitgehend im Originalzustand erhalten. 2004 erhielt das Grandhotel Giessbach von Icomos den verdienten Titel Histo­risches Hotel des Jahres zugesprochen. Im selben Jahr gehörte das Hotel zu den Gründungsmitgliedern von Swiss Historic Hotels. (RF)

Mark von Weissenfluh
  • Gastgeber
  • Mark von Weissenfluh
  • Hoteltyp
  • Romantik Hotel, See, Park, Bankette, Anlasse, Hochzeit, Seminar, Standseilbahn
  • Ausstattung
  • 70 Zimmer, Gourmetrestaurant, Parkrestaurant, Bar, älteste Standseilbahn, 22ha Park, Seminarräume, historische Bankettsäle, gratis WLAN
  • Hotelklassifikation
  • ICOMOS Auszeichnung
  • Historisches Hotel des Jahres 2004
  • Preiskategorie
  • CHF 100–200 / EUR 96–192
  • Öffnungszeiten
  • April bis Oktober
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