Kreuz Herzogenbuchsee

  • Kreuz Herzogenbuchsee, Herzogenbuchsee
    Kreuz Herzogenbuchsee
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    Amelie Moser Stube
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    Hotelzimmer Ulrich Dürrenmatt
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    Hotelzimmer Lina Bögli
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    Hotelzimmer Capuziner Saal
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    Bar Gaststube
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    Gaststube
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    Dachstock
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    Kreuzkeller Bar
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    Säli
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    Sonnenterrasse
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Prachtvolles Hotel und ein lebendiger Kulturort voller Geschichte und Stil an zentraler Lage zwischen Bern, Basel und Zürich.

12 individuelle Bijoux-Zimmer, in denen der historische Charme mit innovativem Design in Szene gesetzt wird. Stimmungsvolle Festsäle und Seminarräume, Kreuzkellerbühne mit Kulturevents und ein fast neun Meter hoher Dachstock zeugen sowohl von Tradition und Zeitgeist. Eine Kombination, die sich auch im Restaurant des Hauses wiederfindet: klassische Küche modern interpretiert – mit Freude am unverfälschten Geschmack und in raffinierten Kompositionen zubereitet.

Geschichte Kreuz Herzogenbuchsee

Geschichte seit 1787

Die Wirtschaft mit dem Kreuz als Zeichen wird schon um 1453 namentlich erwähnt. In verschiedenen Plänen von 1653 und 1765 ist das Kreuz als Holzbau mit Strohdach zu erkennen. Unter dem Wirt Johann Jakob Scheidegger wurde der Gasthof 1787 völlig neu erbaut. Der dreistöckige hochbarocke Bau aus Solothurner Kalkstein entstand. Die Hauptfassade ist im Gesamtaufbau wie im Detail harmonisch gestaltet. Mit dem Terrassensockel und dem stattlichen Scheunenteil wirkte das ganze Gebäude damals im Oberaargau als wohl grösstes Privatgebäude. Ein wichtiger Abschnitt begann mit der Pionierleistung der Buchsi-Frauen, als 1890 der Frauenverein mit der Bürgschaft ihrer Präsidentin, Amélie Moser-Moser, den ehrwürdigen, aber unterdessen zerfallenen Gasthof ersteigerte. Das Kreuz wurde die erste alkoholfrei geführte Gaststätte der Schweiz, aber war schon von Anfang an weit mehr das. Es wurde das Zentrum sozialer und kultureller Tätigkeit schlechthin. Neben günstigen Mahlzeiten gab es im Kreuz eine Lesestube, unentgeltliche Koch- und Nähkurse für Arbeiterfrauen, sowie Vorträge und Konzerte. Überall ging Amélie Moser gemäss ihrem Grundsatz „Machen, nicht schwatzen“ im Handeln voran, sie eröffnete eine Hauswirtschaftsschule. 1914 entstand anstelle der Scheune ein neuer Trakt, um mehr Raum für Unterricht zu schaffen. 1925 stirbt Amélie Moser, ihre Tochter Amy Moser führt die Arbeit weiter. 1929 wird das Kreuz eine Stiftung. Es folgen schwierige Zeiten, die Haushaltungsschule muss nach dem Krieg 1957 geschlossen werden. Ab Mitte der 80iger Jahre wurden dringende und teure Unterhaltsarbeiten nötig. Schliesslich verkauft der Frauenverein 2004 das Kreuz an die Gemeinde. Im Juni 2010 folgte das vorläufige Aus. Neue Pächter führten das Restaurant bis Ende 2013 weiter. Ab Sommer 2014 erfolgten die ersten Schritte zum neuen Kreuz, das Projektteam Kreuz wurde gegründet, Verhandlungen mit der Gemeinde aufgenommen. In Rekordzeit stand das Konzept für das neue Kreuz. Die Solidarität und der Wunsch, das Kreuz wieder zu dem zu machen, was es einmal war, waren gross und führten zu einer einzigartigen Unterstützung. Am 1./ 2. September 2017 war es soweit: Das neue Kreuz wurde eröffnet. Hotel, Konzertlokal, Restaurant, Bar, Treffpunkt für Jung und Alt, Festsaal, Kulturort (KreuzKellerBühne). Mit der Musikschule, den zwei Kindergärten, der Mütter-und Väterberatung lebt das Kreuz als Generationenhaus im Herzen von Herzogenbuchsee neu auf. Tradition und Innovation: dafür hat die Denkmalpflege des Kantons Bern (dem Projektteam und) allen Personen, die sich unermüdlich für das Projekt, die Philosophie des «Kreuz» eingesetzt haben, den Spezialpreis 2018 verliehen!

Jsabelle Trachsel
  • Gastgeber
  • Jsabelle Trachsel
  • Hoteltyp
  • Seminar, Bankette, Restaurant, Bar, Kulturlokal
  • Ausstattung
  • 12 Doppelzimmer, gratis WLAN, Restaurant, Terrasse, Bar (Do-Sa), Seminar- und Banketträume, Kinderspielplatz, gratis Parkplatz
  • Hotelklassifikation
  • Preiskategorie
  • CHF 100–200 / EUR 96–192
  • Öffnungszeiten
  • Ganzjährig, 7-Tag Woche
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