Ritterhaus Chasa de Capol

  • Ritterhaus Chasa de Capol, Sta. Maria/Val Müstair
    Ritterhaus Chasa de Capol
  • Ritterhaus Chasa de Capol, Sta. Maria/Val Müstair
    Bar Marco Polo
  • Ritterhaus Chasa de Capol, Sta. Maria/Val Müstair
    Reception
  • Ritterhaus Chasa de Capol, Sta. Maria/Val Müstair
    Rittersaal
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    Stueva
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    Verdi Spiegel
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    Weinkeller
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    Zimmer
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    Ritterhaus Chasa de Capol
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Absteigen im Ritterhaus für Reisefreudige auch ohne Reiseziel.

Der Geist der Grafen de Capol, der Augustinermönche aus dem A.D. 1199 angegliederten Hospizbetrieb, der Säumer, der Ritter und Minnesänger ist alleweil zu spüren. Heute sind es Liebhaber des Besonderen, die sich hier ganz zuhause fühlen, und Köstlichkeiten aus der Schlossküche schätzen sowie der im Eichenfass reifende Wein aus dem karolingischen Keller. Jeder Raum ein Geschichten-Zimmer; „hier erlebt man Zauberhaftes ohne die magischen Pilze gegessen zu haben“ vermerkt LSD Entdecker Albert Hofmann im Gästebuch.

Geschichte Ritterhaus Chasa de Capol

Geschichte seit 1651

Das heutige Hotel Chasa de Capol ist erstmals 1199 in einer Urkunde als Hospiz mit Refektorium und Hauskapelle bezeugt. Während mehrerer Jahrhunderte residierte dort das aus Venedig stammende Geschlecht der Polo, die 1481 durch Kaiser Friedrich III. in den Grafenstand erhoben wurden. Die Hausmacht der Polo (Cà Polo, Capol) bekleidete lange Zeit Vertrauenspositionen der jeweiligen Regentschaften (Repubblica Veneta, Fürstbistum Chur, Haus Habs­burg) und wirkte als Wirtschafter (weltliche Pröpste) des unweit gelegenen Benediktinerinnen-Klosters St. Johann in Müstair. Im östlichen Anbau betreuten Augustiner-Mönche einen Hospizbetrieb, im Nordtrakt war der Ökonomieteil untergebracht. 1677 entstanden in einer bedeutenden Ausbauphase mehrere heute noch erhaltene Stuben in Arvenholz, 1774 erhielt das Gebäude nach einem Dorfbrand eine neue Dachgestaltung. 1838 erlosch der Stamm der gräflichen Familie de Capol. Das Haus verfiel nun zusehends und wurde nur noch notdürftig unterhalten. Mit dem Kauf der Liegenschaft durch die heutige Besitzerfamilie 1954 begann eine neue Etappe im Leben des ehemaligen Ritterhauses mit hochmittelalterlichen Wurzeln. Durch fachgerechte Renovationen und mit sanften Ergänzungen entstand der heu­tige Hotelbetrieb mit einem eigenen Haustheater mit Orchestergraben. Beachtenswert sind insbesondere das erhaltene Kellergewölbe nebst Fensternischen aus der karolingischen Zeit, der Rittersaal mit Fenstereinfassung aus der Früh­gotik, das Familienallianzwappen Capol-Imeldi von 1651 sowie die zahlreichen authentischen Arvenstuben und Kachel­öfen. Einmalig sind die 500-jährige ehemalige Hospizküche sowie die Haus­kapelle mit einem mittelalterlichen Kreuz­gewölbe. Die in der alten Küche durch die Eigentümer in Kupfer­pfannen gekochten einheimischen Speisen gehören zu den Highlights dieses geschichtsträchtigen Hauses. Seit 2006 ist das Hotel Chasa de Capol Mitglied von Swiss Historic Hotels. (RF)

Ramun & Elvira Schweizer
  • Gastgeber
  • Ramun & Elvira Schweizer
  • Hoteltyp
  • Ritterhaus zum Einkehren und Verweilen
  • Ausstattung
  • 9 Zimmer, Restaurant, Gartenrestaurant & Hotelpark, Bar, Weinkellerei, Haustheater
  • Hotelklassifikation
  • Preiskategorie
  • CHF 100–200 / EUR 96–192
  • Öffnungszeiten
  • ganzjährig
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