Gasthof Gyrenbad

  • Gasthof Gyrenbad, Turbenthal
    Gasthof Gyrenbad
  • Gasthof Gyrenbad, Turbenthal
    Bankettsaal
  • Gasthof Gyrenbad, Turbenthal
    Damensalon
  • Gasthof Gyrenbad, Turbenthal
    Gaststube
  • Gasthof Gyrenbad, Turbenthal
    Historic Zimmer
  • Gasthof Gyrenbad, Turbenthal
    Terrasse
  • Gasthof Gyrenbad, Turbenthal
    Terrasse bei Saal
Online buchen
Detailkarte einblenden

Ein Schmuckstück auf dem Lande. Mit seiner familiären Atmosphäre, seiner regionalen Küche, seinem gemütlichen Restaurant, seinem traumhaften Garten und seinen historischen Mauern ist das Gyrenbad einer der ursprünglichsten und schönsten Landgasthöfe weit und breit.

Das seit dem 17. Jahrhundert bekannte "Gyrenbad" ob Turbenthal gehört zu den ursprünglichsten und schönsten Landgasthöfen der Schweiz. Das in einer idyllischen Landschaft gelegene Gasthaus wird von der Familie Kunz mit Herz und Kultur geführt. Eine gelungene Verbindung von modernem Komfort und gepflegter Gastronomie in historischen Mauern. Sie dürfen einen erholsamen Schlaf in einem der 7 Zimmer erwarten.

Geschichte Gasthof Gyrenbad

Geschichte seit 1464

Im Laufe des 15. Jahrhunderts begann der Badebetrieb an diesem ruhigen Ort im Zürcher Oberland, 1464 wird das ­Gyrenbad erstmals genannt. Die älteste Badeordnung datiert aus dem Jahr 1602. Zu den besten Kunden zählte damals die bürgerliche Gesellschaft aus der Stadt. In den 1620er Jahren errichtete der damalige Besitzer Ulrich Bosshard das heutige Haupthaus als Fachwerkgebäude, schon damals bestand die Liegenschaft aber aus mehreren Bauten. 1777 beschreibt der Zürcher Pfarrer Johann Rudolf Schinz (1745–1790) im Gyrenbad 54 Badekästen für 84 Personen. Im frühen 19. Jahrhundert erhielt das Bad einen touristischen Anstrich: 1826 entstand der Westtrakt mit Gästezimmern und Badehaus für Wasser- und Molkenkuren, die bis 1968 angeboten wurden. 1844 wurde die Zufahrt zum Bad durch den Kanton neu angelegt, gleichzeitig liess der Gyrenbad-Wirt den heutigen Osttrakt mit vorgelagerter Aussichtsterrasse aufführen. Dieser erhielt einen grossen Speisesaal sowie Gesellschaftsräume, wie das im originalen Zustand erhaltene elegante Damenzimmer, und im Obergeschoss Gästezimmer. Das Gartenparterre leitete seitlich in eine parkähnliche Anlage über, die mit ihren exotischen Gehölzen einen Hauch von Romantik atmete und zum Flanieren einlud. Die Möbelausstattung im Gyrenbad zeugt von diesem regen Geist der Belle Epoque, wie er dem potenziellen Gast auch in den zeitgenössischen Prospekten suggeriert wurde. Nach dem Ende des Badebetriebes wurde unter der Familie Kunz ein umfassendes Erneuerungskonzept ausgearbeitet, das mit Unterstützung der Denkmalpflege seit 1990 in Etappen Umsetzung fand. Gaststube, Speisesaal und Damensalon, Terrasse und Parkgarten sind in ihrer überlieferten Form erhalten geblieben, historisches Mobiliar zeugt von gastlicher Vergangenheit und nicht zuletzt ist das ­äus­sere, vertraute Gesicht des Gyrenbades auch nach der gründlichen Erneuerung erhalten geblieben. 1997 erhielt der Gasthof Gyrenbad von Icomos Schweiz die damals zum ersten Mal verliehene Auszeichnung als Historisches Hotel des Jahres. Seit 2005 ist das ehemalige Kurhaus Mitglied von Swiss Historic Hotels. (RF)

Lore Kunz
  • Gastgeber
  • Lore Kunz
  • Hoteltyp
  • Bankette, Seminar, Ausflugsort, Gasthof
  • Ausstattung
  • 7 Zimmer, alle Zimmer mit Internet Anschluss, Gartenrestaurant, Seminarräume, Restaurant, Feuerkeller, Banketträume
  • Hotelklassifikation
  • ICOMOS Auszeichnung
  • Historisches Hotel des Jahres 1997
  • Preiskategorie
  • CHF 100–200 / EUR 96–192
  • Öffnungszeiten
  • ganzjährig
Übersicht aller Hotels